Entwicklung eines Modell-basierten Werkzeugs zur Vermessung von Software Landschaften

In dieser Bachelorarbeit wurde ein Werkzeug entwickelt, welches eine beziehungsweise die Systemlandschaft der IVU vermisst. Dies ist in drei grundlegenden Schritten geschehen. Das erste Ziel war es die Metriken der einzelnen Systeme einzusammeln, danach sollte es dem Nutzer ermöglicht werden diese Daten auszuwerten, indem aggregierte Metriken erstellt werden. Als Letztes werden diese aggregierten Metriken wieder veröffentlicht, damit sie von einer Monitoringsoftware (z.B. ICINGA) überwacht werden können. Dabei realisiert die entwickelte Software einen Teil des ISO 15939 Messinformationsmodelles, um genauer zu sein die Aggregation von Basismetriken zu abgeleiteten Metriken mit Hilfe einer Vermessungsfunktion. Dabei liegt der Fokus dieser Arbeit auf den verschiedenen konzeptionellen und architektonischen Entscheidungen, welche getroffen wurden. Um dem Werkzeug eine Struktur zu geben wurde das Goal Question Metric Konzept eingebettet. Um dieses Konzept so tief wie möglich in diesem Werkzeug zu verankern wurde eine DSL entwickelt. Die DSL DeMeCa unterstützt den Nutzer mit domänenspezifischen Funktionen dabei Metriken zu aggregieren. Zusätzlich soll sie auch für Personen benutzbar sein, die keine Programmierkenntnisse haben. Weiterhin wurde entschieden das Compliance Management Tool COMET als Framework zu benutzen. Die Grundlage für diese Arbeit bildet die Masterarbeit von Moscher, in der COMET entstanden ist. Außerdem ist das Werk von Ludewig und Lichter für Begrifflichkeiten und Grundlagen des Software Engineerings zu Rate gezogen worden. Auch viele weitere fachliche Arbeiten wurden benutzt, welche Grundlagen lieferten. Aber zu guter Letzt beruht die Arbeit auf eigenen Konzeptionen. Diese Arbeit richtet sich an alle diejenigen, die im Bereich der Softwarekonstruktion und der Vermessung von Systemlandschaften durch Metriken tätig beziehungsweise interessiert sind.